WARUM EIGENTLICH NICHT ALS SWL DIE WELT DES AMATEURFUNKS ERKUNDEN ?


Nur weil man bisher noch keine Amateurfunklizenz erworben hat, muss man nicht vollkommen auf eine „Amateurfunktätigkeit“ verzichten. Wer sich durch ausreichende Englischkenntnisse und eine gewisse Erfahrung im Funkbetriebsdienst bereits jetzt zutraut erfolgreich am internationalen „Amateurfunkdienst“ teilzunehmen, kann bei hamsphere.com ein Rufzeichen beantragen und über das Internet auf den dort etwas eingeschränkten Amateurfunkfrequenzen loslegen.
Es gibt aber auch noch eine andere, sehr interessante Möglichkeit seine Erfahrungen im Bereich des echten Amateurfunks zu sammeln. Nämlich als „Zuhörer" oder korrekt ausgedrückt als Short Wave Listener (SWL).
Zu diesem Zweck sollte man sich auf jeden Fall eine SWL-Lizenz zulegen. Für die SWL-Tätigkeit ist aber ein kleinwenig mehr Aufwand nötig. Neben einem guten Empfänger (RX) und leistungsfähiger Antennen (oder der Nutzung des Wide-band WebSDR in Twente NL) ist eine Mitgliedschaft bei
e-QSL.cc sowie Software für die Dekodierung und Logbuchführung äußerst hilfreich. Mein Logbuchprogramm ist ACLog, mitttels dessen ich meine QSL-Karten dem entsprechenden OM dann direkt über e-QSL.cc zusende. Selbstverständlich könnte man seine SWL-Karten auch postalisch verschicken. In dem Falle müsste man auf eine Antwort aber wesentlich länger warten und es würden außerdem erhebliche Portokosten anfallen.
Je nach der Anzahl bestätigter Ländern, vergibt e-QSL.cc hier sogar Amateurfunkdiplome.

Juergen DE1DNI ( DL0016SWL)



Hier einige meiner inzwischen aus über 165 Ländern und Gebieten erhaltenen QSL Karten ...
... und hier einige der ab 2013 erarbeiteten Diplome